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Willkommen bei der Zwergspitzzucht in Omnia Paratus!

Ich heiße Sie Herzlich auf unserer Homepage Willkommen. Für aktuelle Informationen zur Wurfplanung klicken Sie unter Welpen auf Wurfplanung 2021. Für Detailinformationen zu meinen Hunden klicken Sie unter Rüden bzw. Hündinnen auf den entsprechenden Namen.

Angefangen hat alles mit einer Chihuahuahündin die ich 2014 aus einer Hobbyzucht im Westerwald gekauft habe, das war mein erster Schritt in die Hundezucht. Ich war zuvor bei einigen Züchtern die mich nachdem ich ausschließlich Zuchtstätten von Golden Retrievern besichtigt hatte, gelinde gesagt, schockiert haben. In dieser Zucht im Westerwald sind die Welpen im Garten gewesen, kannten große Hunde und wurden mit zu Spaziergängen genommen. Genau so wollte ich das auch machen. Es folgte eine Zweite Chihuahuahündin und über die Suche nach einem Deckrüden stieß ich auf eine Züchterin die später meine Mentorin und gute Freundin werden sollte. Der Deckakt hat zwar nicht geklappt, mich erreichte allerdings ein paar Monate später ein Anruf ob ich Interesse an einer Ihrer Zwergsitzhündinnen hätte, die sie aufgrund einer Zuchtverkleinerung abgibt. Zuerst kamen natürlich Zweifel, da ich ja Chihuahua's züchten wollte, die Neugier reizte mich aber und so sagte ich zu. So kam meine Top of the Top Quirina Twinkle Star zu mir. Nach dem ich im kommenden Jahr sehr viel Pech und unschöne Erfahrungen in der Chihuahuazucht machte, hängte ich diese an den Nagel, um mich voll auf die Zwergspitze zu konzentrieren.

Quirinas erster Wurf bei mir brachte mir meine geliebte April oder auch A glossy April Touch from Green Valley. Sie war ein Einzelwelpe und so gab es nichts zu überlegen und ich behielt sie. Kurz darauf folgte auf einen Vereinswechsel gefolgt von der Änderung meines Zwingernamens zu In Omnia Paratus, was übersetzt so viel wie "Für alles bereit" heißt. Dieses Motto habe ich aus der 90er Serie "Gilmore Girls" übernommen, in welcher es der Leitspruch einer Studentenverbindung ist. Angesprochen hat mich dieser Satz, da ich denke in der Hundezucht muss man immer auf alles gefasst sein. Es ist eine Zusammenarbeit mit Lebewesen deren Läufigkeiten, Geburten und Entwicklungen man weder vorhersagen, noch beeinflussen kann. Man muss es nehmen wie es kommt und das beste daraus machen.

Meine Spitzimaus April hat sich prächtig entwickelt und so plante ich ein Jahr später den nächsten Wurf mit Quirina, leider hatte ich kein Glück und beim Trächtigkeitsröntgen kurz vor der Geburt, stellte sich eine Gebärmuttervereiterung raus, welche am Folgetag eine Kastration nötig machte. Das war leider das Ende von Quirinas Zuchtkarriere, sie genießt aber inzwischen ihr wohlverdientes Rentnerleben bei meiner Mutter. In der Zwischenzeit kam aber eine von Quirinas Töchtern zu mir, meine verrückte, kleine Abby. Ich plante also für den Sommer einen Doppelwurf mit April und Abby im Sommer 2019. Es sind aus beiden Würfen wundervolle Welpen entstanden, die sich zwischenzeitlich auch schon prächtig entwickelt haben. Als ich dann Anfang 2020 Quirinas Enkelin Eni übernahm wurde es Zeit die Zucht offiziell beim Veterinäramt anzumelden. Am 13.März meldete ich auch mein Kleinstgewerbe zur Hundezucht, Hundepension und Hundeausbildung an. Kurz darauf, im April, kam der D-Wurf zur Welt und unter Ihnen war ein Welpe, Dylan, der mein neues Ziel setzen sollte. Als vollkommenes Überraschungspaket war er graugewolkt. Diese Farbe kennt man von den Wolfspitzen, sie kommt aber bei den Zwergspitzen leider nur sehr selten vor. Dennoch habe ich es mir zum Ziel gemacht, diese Farbe in meiner Zucht zu verankern. Jedoch würde es für mich wenig Sinn machen alle meine Hunde abzugeben und mir graugewolkte anzuschaffen, da eine Zucht von den Generationen an Erfahrung und Wissen lebt. Ich möchte daher die Linie meiner Quirina nicht aufgeben. Ich möchte Sie jedoch ergänzen. Und so entdeckte ich eine Hündin russicher Herkunft mit graugewolkten Vorfahren, ohne lang zu zögern zog diese Hündin, Phoebe, bei uns ein. Ich hoffe sehr im kommenden Jahr aus einer Kombination von ihr und Dylan eine weitere, graugewolkte, Generation meiner Zucht hinzufügen zu können.

Als Züchter hat man immer ein Ziel, einen Traum im Kopf. Man kann den Hund den man im Kopf hat gefühlt schon anfassen, und dennoch ist der Weg dorthin noch nicht gepflastert. Manchmal erinnert es regelrecht an ein Schachspiel wenn man überlegt mit welchen Zügen und Verpaarungen man jetzt weiter kommen kann. Nach einer Weile kann man das fehlende Puzzlestück, den fehlenden Zug identifizieren, aber das bedeutet nicht das man, nur weil man weiß was für ein Hund einem fehlt, man den Hund auch gleich findet. All das klingt jetzt natürlich sehr abstrakt und man darf auch niemals vergessen das es Lebewesen sind über die man spricht, aber dennoch muss man um eine Zucht weiterzubringen auch mal taktisch denken, alles andere ist Vermehrerei. Es ist eine andere Ebene auf der man denkt, die züchterische Ebene. Und das schließt keinesfalls aus, das man nicht alle Welpen und Hunde wahnsinnig liebt und alles für sie tun würde. Aber auf eben dieser züchterischen Ebene hat man neben der Gesundheit, die das höchste Gut der Hundezucht ist auch andere Ziele im Kopf. In meinem Fall ist es an zweiter Stelle eben die graugewolkte Farbe. Gefolgt von möglichst mandelförmigen Augen und einem vollständigen Gebiss, was für mich das Vorhandensein von möglichst vielen Prämolaren Zähnen beinhaltet. In jedem Fall habe ich für mich als fehlendes Puzzleteil einen Rüden ausgemacht, der zum einen graugewolkt ist und aber auch eine Rückverpaarung auf meine Quirina möglich macht. Quirina hat nämlich, wie ich nach ausführlicher Recherche herausgefunden habe, gleich mehrere Brüder die graugewolkt sind. Um den Hund für das Puzzlestück zu besetzen habe ich mich in Tschechien auf die Warteliste von einem altbekannten Zwinger setzen lassen, bei denen einer von Quirinas Brüdern noch im Deckeinsatz ist. Da dieser Zwinger eben so bekannt ist war es ein langer Weg entlang der Warteliste. Und dem Corona-Grenzüberschreitungsverbot verdanke ich es das so der Rüde Bart Vrani skala(Charlie) schließlich den Weg zu mir gefunden habe. Er ist zwar noch jung aber ich sehe großes Potential in ihm. Seine Mutter stammt aus einer amerikanischen Zucht und sie bringt neben toller Farbe auch eine ausgezeichnete Fellqualität mit.

Und mit all den bisherigen Erfahrungen, den Träumen und Visionen schaue ich voller Hoffnung in die Zukunft und freue mich schon auf das kommende Jahr.

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